entdeckung

Unscheinbar, fast verborgen liegt dieses aufgeschlagene Buch aus weißem Marmor auf einem kleinen Grab, auf das mich Wolfgang vom Friedhof in den Tagen aufmerksam machte, als ich gerade dabei war, meine Homebase für den PSCODE zu beziehen und vorzubereiten. Auffallend ist, dass nur das Geburtsdatum vermerkt ist und der Name: K.G.Land. Auf der kleinen grünen Marke am Rande des Grabes hat die Friedhofsverwaltung das Sterbejahr festgehalten: 1997. Kirstin ist also 70 Jahre alt geworden. Wenn Du es besuchen magst, das Grab liegt in der Abteilung X1, Reihe 1 Nummer 7.

Wer war Kirstin und was hat sie erlebt und bewegt? Ich freue mich, wenn Du vielleicht Näheres weißt und hier im Kommentar hinterlässt!

Auf der rechten, leeren Seite siehst Du die „Betende Hände“ von Dürer. Dabei soll es sich nicht um die linke und rechte Hand des Künstlers handeln. Albrecht Dürer soll seine linke Hand vor einen Spiegel gehalten haben, um das Spiegelbild als Vorlage für seine rechte abzeichnen zu können. Genau betrachtet handelt es sich also nur um eine Illusion betender Hände, entstanden aus der hinzugefügten Spiegelung des Originals. Ob der oder die Gestalterin dieses Grabsteins das wusste und deshalb die „Betenden Hände“ hier auf die leere Seite gesetzt hat? War es das Lieblingsmotiv der Verstorbenen?

Wie werden wir wahrgenommen? Als Original oder Spiegelbild dessen, das wir von uns entwerfen? Wer bin ich wirklich und wie möchte ich wahrgenommen werden? Welche Wirkung hat das, was sich in mir spiegelt für mein Original? Und sind Original und Spiegelbild immer kongruent?

Das Grab ist jetzt über 20 Jahre alt. Die Laufzeit des Grabes, so erzählt Wolfgang, sei abgelaufen oder droht abzulaufen, soll aber erhalten bleiben. Ich suche im Laufe meines Projektes nach weiteren Informationen. Wer Näheres zu dem Grab weiß, den oder die bitte ich, hier die Kommentarfunktion zu nutzen. Danke!


Inconspicuous, almost hidden, this white marble open book lies on a small grave, which Wolfgang from the cemetery drew my attention to in the days when I was in the process of moving into and preparing my home base for the PSCODE. It is striking that only the date of birth is noted and the name: K.G.Land. On the small green marker at the edge of the grave, the cemetery administration has recorded the year of death: 1997. So Kirstin turned 70 years old. If you would like to visit it, the grave is in section X1 row 1, number 7.

Who was Kirstin and what did she experience and move? I would be happy if you know more about her and leave a comment here!

On the right, blank page you see the „Praying Hands“ by Dürer. These are not supposed to be the artist’s left and right hands. Albrecht Dürer is said to have held his left hand in front of a mirror in order to be able to draw the mirror image as a model for his right. Seen precisely, it is therefore only an illusion of praying hands, created from the added reflection of the original. Did the designer of this gravestone know this and therefore put the „praying hands“ here on the blank side? Was it the favourite motif of the deceased?

How are we perceived? As an original or a reflection of what we design of ourselves? Who am I really and how do I want to be perceived? What effect does the reflection have in me on my original? And are original and mirror image always congruent?

The grave is now over 20 years old. The grave’s term, Wolfgang tells me, has expired or is about to expire, but is to be preserved. I am looking for more information in the course of my project. If you know more about the grave, please use the comment function here. Thank you!

translated with: Deepl Translate

Reinigung des Glashauses für den Durchblick / Cleaning the glass house for the right view

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.